Heinrich-Haus, Neuwied

Diagnoseverfahren

Wir klären Ihre Arbeitsmarktfähigkeit

Diagnoseverfahren? Das heißt: Wir finden gemeinsam heraus, inwieweit Sie eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausüben können. Hier im Heinrich-Haus gibt es Experten, die analysieren, ob Sie eine Arbeit in einem Betrieb ausüben können oder ob eine Ausbildung das Richtige für Sie ist. Vielleicht wären Sie auch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) gut aufgehoben. Auch das Arbeitsamt interessiert sich für unsere Meinung –und auch für Sie als Arbeitskraft.

 

Die Maßnahme „Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit (DIA-AM)“ richtet sich an Jugendliche und Erwachsene mit einer Lern- oder geistigen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung. Unser Fachpersonal begleitet Sie dabei ca. 12 Wochen. Die Maßnahme DIA-AM wird von der Agentur für Arbeit über das persönliche Budget finanziert.

Das Diagnoseverfahren:

Für wen ist das Diagnoseverfahren vorgesehen?

 

Das Diagnoseverfahren richtet sich an Menschen mit Behinderung, bei denen bereits eine Eignungsdiagnostik durchgeführt wurde. Diese vorhergehende Eignungsdiagnostik hat Fähigkeiten oder Fertigkeiten im Grenzbereich der Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes und der Zugangsvoraussetzungen von Werkstätten aufgezeigt. Nun gilt es, in einem weiteren Schritt praxisnähere Tests durchzuführen, um am Ende eine verlässliche Aussage über die Arbeitsmarktfähigkeit treffen zu können.

Ziel des Diagnoseverfahrens:

Was wollen wir mit dem Diagnoseverfahren erreichen?

 

Es geht um eine realistische Aussage über Ihre Arbeitsfähigkeit. Wir wollen gemeinsam klären, ob und in welchem Umfang Art und Schwere der Behinderung einer Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt entgegenstehen.

 

Außerdem wird geklärt, ob die Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) die notwendige und geeignete Einrichtung für die Teilhabe am Arbeitsleben ist.

 

Wenn das Potenzial für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt diagnostiziert wird, werden die für eine Integration notwendigen Schritte und Teilhabeleistungen dargestellt und begründet.

Ablauf des Diagnoseverfahrens:

Wie läuft das Verfahren ab?

 

Die Maßnahme gliedert sich in zwei Phasen. Phase 1 ist die „theoretische“ Eignungsanalyse mit Einzel- und Gruppenerprobungen im Heinrich-Haus. In Phase 2 kann der Teilnehmer in einem Betrieb unter realen Arbeitsbedingungen sein Können testen.

 

Durch verschiedene diagnostische Testverfahren werden die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer herausgearbeitet. Danach werden die Teilnehmer in verschiedenen Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt unterstützt und begleitet. Mit den daraus entstehenden

 

Ergebnissen wird dann festgestellt, ob der Zugang für die Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder für den allgemeinen Arbeitsmarkt gegeben ist.

 

Es wird geschaut, was Sie besonders gut können. Ganz wichtig ist es auch, wie viele Stunden am Tag Sie arbeiten können. Die Arbeit soll Spaß machen und wir möchten, dass Sie gesund bleiben. Wir lassen Sie das Arbeitsleben auch richtig ausprobieren. Wir nennen das „Praxiserprobung“. Nach so einem Test wissen Sie genau, was Sie sich zutrauen können.

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Broschüre Diagnoseverfahren AFZ WfbM
(PDF | 998KB)

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