Heinrich-Haus, Neuwied

Feier zum Josefstag: „Unsere Berufung als Christen“

Unter diesem Themenschwerpunkt hatte das Heinrich-Haus am 19. März zur diesjährigen Feier zum Namenstag des heiligen Josef – Patron der Josefs-Gesellschaft – nach Neuwied geladen. Erwin Waider, Sprecher der Geschäftsführung, begrüßte die zahlreichen angereisten Partner, Förderer und Freunde und betonte, dass die mittlerweile 90-jährige Arbeit als Josefs-Gesellschaft hier am Standort von ihrer Zustimmung, Trägerschaft und Empathie abhänge.

 

So seien die anwesenden Landtagsabgeordneten Fredi Winter und Josef Dötsch sowie der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel der Arbeit des Heinrich-Hauses seit Jahren stets verbunden. Die teilnehmenden Bürgermeister Michael Mang (Neuwied), Michael Kessler (Bendorf) und Hans Dieter Kraft (Höhn) wertschätzte er „für ihre aktiven Bemühungen, uns in unserem gesellschaftlichen Auftrag redlich zu unterstützen“. Zudem dankte Waider allen anderen Partnern und Förderern, mit denen das Heinrich-Haus schon viele Hürden gemeinsam zum Wohle der Menschen genommen habe, vor Ort unter anderem Agnes Ulrich, Leiterin Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied und Michael Mahlert, 1. Kreisbeigeordneter.

 

Zur Einstimmung auf den Josefstag ging Pfarrer Paul Freialdenhoven im Gottesdienst der Frage nach, was unsere Berufung als Christen denn nun ausmacht. Er konnte am 18. Februar ein ganz besonderes Jubiläum feiern: Vor 50 Jahren wurde er zum Priester geweiht! Seit 27 Jahren kümmert er sich bereits als Pfarrer und Seelsorger um die Menschen im Heinrich-Haus, aber auch in der Region, denn die Tür zur Kapelle steht allen offen.

 

Als Gastredner konnte diesmal Prof. P. Dr. Ludger Ägidius Schulte OFMCap, Kapuzinerpater und Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, gewonnen werden. In seinem Festvortrag widmete er sich dem Thema: „Das Schwache hat Gott erwählt …“ – Unsere Berufung als Christen. Dabei stellte er die provokante These auf: „Wir in Deutschland machen momentan einen Kulturkampf durch. Die Welt ist sehr komplex geworden, sodass fast keiner weiß, wie was geht. Wir wissen so viel über uns, dass wir nichts mehr über uns wissen.“ Was ist mein Ding? Wodurch werde ich lebendig? Auf wen kann ich mich verlassen? Auf diese Fragen ging er näher ein und gab dabei so manch interessanten Denkanstoß und wertvollen Impuls, die beim anschließenden Sektempfang und Imbiss im Heinrich's zum regen Austausch unter den Gästen führten.

 

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