Heinrich-Haus, Neuwied

Über uns

Echte Teilhabe an der Gemeinschaft

Hilfe zur Selbsthilfe – so unterstützen wir die Entwicklung der Menschen, die bei uns leben, wohnen, lernen und arbeiten.

 

Das Heinrich-Haus ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz mit zahlreichen Einrichtungen für Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen und Senioren.

 

Wir sind ein Unternehmen der Josefs-Gesellschaft Köln (JG-Gruppe), die mit vielfältigen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Schulen, Werkstätten, Krankenhäusern und Seniorenheimen bundesweit tätig ist.

 

 

Im Mittelpunkt der Mensch

 

Was können, möchten und brauchen die Personen, die zu uns kommen? Maßstab unserer Arbeit sind die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen jedes Einzelnen. Wir begleiten und unterstützen, wir hören zu und ermutigen, wir fördern und fordern. Dies geschieht im intensiven, achtsamen Austausch miteinander und nach festgelegten Standards der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health), die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation.

 

Aus Wertschätzung und Respekt setzen wir auch nicht auf fremdbestimmte Fürsorge. Stattdessen fördern wir die Selbstständigkeit, denn menschliche Würde schließt unverzichtbar das Recht auf die selbstbestimmte und selbstverantwortete Persönlichkeitsentfaltung ein.

 

 

Christliche Leitlinien

Individualität

Jeder Mensch ist einzigartig. Darum entwickeln wir unser Angebot passend zur besonderen Situation des Einzelnen hin und bieten individuelle Förderung.

Solidarität

Die Josefs-Gesellschaft setzt sich als Anwalt für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und bringt ihre Themen in das öffentliche Gespräch ein.

Mitwirkung

In Heimbeiräten, Werkstatt-, Rehabilitanden- und Schülervertretungen wirken die betroffenen Menschen in unseren Einrichtungen an wesentlichen Entscheidungen mit.

Qualität

Unsere Mitarbeiter arbeiten nach festgeschriebenen Qualitätsstandards, die dem Menschen mit Behinderung optimale Förderung und Rehabilitation sichern.

Öffentlichkeit

Wir suchen das öffentliche und offene Gespräch mit Politikern und Entscheidungsträgern, den Nachbarn unserer Einrichtungen und der Fachöffentlichkeit im Bereich Behindertenhilfe.

Innovation

Innovation bedeutet für unsere Arbeit: Modellprojekte entwickeln, regelmäßige Fortbildung unserer Mitarbeiter und neue Aufgaben mit kreativen Lösungen.

Fast 90 Jahre Heinrich-Haus

 

Seit unserer Gründung im Jahr 1928 haben wir umfassende Erfahrungen in der Rehabilitation von Menschen mit Behinderung gesammelt und unser Angebot dabei stetig weiterentwickelt. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des Heinrich-Hauses.

Unsere Historie:

1928

  • Von der Preußischen Domänenverwaltung erwarb die Josefs-Gesellschaft das Schloss in Engers und 19 Morgen Gelände. Hier sollte ein „Krüppelheim“ – eine Heim-, Heil- und Lehranstalt – entstehen.

1966 – 1969

  • Errichtung einer Sonderschule für Körperbehinderte mit einem angeschlossenen Internat in Neuwied-Engers

1976 – 1979

  • Neubau eines Berufsbildungswerkes (BBW) in Neuwied Heimbach-Weis mit 400 Ausbildungsplätzen, einem Internat und einer Berufsbildenden Schule

1984 – 1987

  • Neubau der Engerser Werkstätten: Errichtung eines Werksgebäudes mit 186 Beschäftigungsplätzen

1989

  • Umzug der Heinrich-Haus-Klinik in das St. Josef-Krankenhaus Bendorf in fremder Trägerschaft aufgrund des Landesplanes aus dem Jahre 1987

1993

  • Bau des Wohnheims für 96 behinderte und schwerstbehinderte Menschen in Neuwied-Engers

1994

  • Erwerb des alten Schulgebäudes in Lorscheid zur Einrichtung einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in der Gemeinde St. Katharinen: Schaffung von 66 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen

1994

  • Gründung der Integrationsfirma „DLC Neuwied gGmbH“ (Dienstleistungscenter)

1997

  • Gründung des Ambulanten Pflegedienstes

1999

  • Gründung des „Integrativen Sportvereins Heinrich-Haus e.V.“

1999

  • Gründung des Fahrdienstes für Menschen mit Behinderungen

1999

  • Die Josefs-Gesellschaft erwirbt Gelände des Kemperhofs in Bendorf-Sayn. Erste Nutzung des Betreuten Wohnens / der Betreuten Wohnformen und der Sonderschule für Körperbehinderte.

2001 – 2003

  • Bau des Else-Meurer-Hauses mit 6 Tagesförderstätten-Gruppen, 6 Arbeitsbereiche für je 8 Personen in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und im Diagnose- und Förderzentrum (Therapie- und Arztpraxis)

2002

  • Einweihung des Bauprojektes „Generationsverbindendes Wohnen auf dem Hundertmorgen“ in Heimbach-Weis mit 31 Single-Apartments, 9 Wohnungen für Paare und 3 Familien-Wohnungen

2003

  • Gründung der Integrationsfirma "DG Mittelrhein GmbH" 

2003

  • Einrichtung der Betreuungsstelle „Offene Hilfen“

2004

  • Übernahme der Trägerschaft der „Wilhelm-Albrecht-Schule“ in Höhn mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung

2005

  • Einrichtung der „Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation (BUK)“ im Diagnose und Förderzentrum

2006

  • Einweihung der Kompetenzwerkstatt auf dem Gelände des Unternehmens „Winkler + Dünnebier“; Zusammenschluss von Teilen der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und des Berufsbildungswerkes (BBW)

2008

  • Eröffnung des Seniorenzentrums in Neuwied-Engers: 80 stationäre Plätze

2009

  • Errichtung einer neuen Aula für die Christiane-Herzog-Schule auf dem Gelände der Förderschule in Kooperation mit der Landesmusikakademie

2011

  • Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten der Christiane-Herzog-Schule in der Neuwieder Straße 44 in Engers
  • Der Bereich Logistik eröffnet auf dem Gelände Neuwieder Straße 46 eine Autoservice Werkstatt und erweitert damit das Ausbildungsangebot für Jugendliche mit dem Beruf des Kfz-Mechanikers.



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