Heinrich-Haus, Neuwied

Senioren

Liebe/Sehr geehrte Damen und Herren Angehörige,

sehr geehrte Betreuende und Besuchende unserer Einrichtung,

 

wie Sie sicherlich bereits aus der Presse erfahren haben, dürfen unsere Bewohnerinnen und Bewohner wieder eingeschränkt Besuch empfangen.

In der zweiten Landesverordnung zur Regelung von Neu- und Wiederaufnahmen von pflegebedürftigen volljährigen Menschen in Einrichtungen nach § 4 LWTG (stationäre Altenpflegeeinrichtungen) und § 5 LWTG (ambulante Wohngemeinschaften) vom 7. Mai 2020 sind Lockerungen des Besuchsverbotes beschrieben. Besuche sind Angehörigen oder sonst nahestehenden Personen damit wieder möglich, allerdings unter Einhaltung klarer Vorgaben. Die Pflegeeinrichtung ist verpflichtet, die Einhaltung der Schutzregelungen durch die Besucherinnen und Besucher zu kontrollieren.

Ausgenommen von dieser Besuchsregelung sind Einrichtungen, die Verdachtsfälle haben - also ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen gemeldet wurde - oder in denen eine bestätigte Infektion mit SARS-COV-2 vorliegt.

Alle Einrichtungen sollten eine einrichtungsbezogene Pandemieplanung / Hygieneplanung - zum Schutz vor Übertragungen durch Besucherinnen und Besucher erstellen. Maßgeblich sind die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und die Vorgaben in der zweiten Landesverordnung vom 7. Mai 2020. Die zweite Landesverordnung sieht ebenfalls vor, dass die Einrichtungen separate Räume für Besuche einrichtet und ggf. Besuche in Gartenanlagen und Außenbereichen vorbereitet.

Die Vorgaben sind u. a.

  • Der Besuch ist nur in den ausgewiesenen Besucherbereichen oder in Gartenanlagen und Außenbereichen der Pflegeeinrichtungen erlaubt.
  • Sie müssen zu jeder Zeit mindestens 1,50 m Abstand zur besuchten Person einhalten.
  • Sie müssen immer einen Mund­-Nasen-­Schutz tragen.
  • Bitte tragen Sie Handschuhe.
  • Sie müssen den angeordneten Hygieneregeln (Desinfektion, Tragen von Schutz-kleidung usw.) nachkommen.
  • Sie müssen frei von Symptomen einer Atemwegserkrankung sein.
  • Sie dürfen nicht durch SARS-CoV-2 infiziert sein.
  • Sie dürfen keinen Kontakt zu einem SARS-CoV-2 Infizierten gehabt haben.

 

Gerne stellen wir für Sie die Desinfektionsmittel zur Verfügung. Für einen Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe müssen Sie selbst Sorge tragen.

Die Verordnung sieht vor, dass vorrangig der Besuch in einem separaten Raum ermöglich wird. Hier für haben wir in der Cafeteria  zwei Tische reserviert. Von dort können Sie auch unkompliziert unseren schönen Außenbereich erreichen.  In Ausnahmefällen kann der Besuch in den Zimmern ermöglicht werden, allerdings muss sich der Besucher verpflichten, den kürzesten Weg zum Zimmer zu nehmen und keinen Kontakt zu anderen Bewohnern aufzunehmen.

 

Erst wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, kann jeweils einem Angehörigen oder einer sonstigen nahestehenden Person ein Besuch bei einem Bewohner bzw. bei einer Bewohnerin gestattet werden.

Dabei müssen Name, Vorname, Telefonnummer und die Besuchszeit jeder Besucherin und jedes Besuchers dokumentiert werden.

Wir begrüßen diese Schutzvorkehrungen, da in unserer Einrichtung Menschen leben, die aufgrund ihres Alters und möglicher Vorerkrankungen zur Risikogruppe für eine Corona-Infektion zählen.

 

Damit die Vorgaben eingehalten werden können, sind Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zudem ist eine zahlenmäßige Begrenzung der Besucherzahl erforderlich, damit das Personal der Einrichtung die Aufgaben erfüllen kann. Insbesondere an Wochenenden und Feiertagen können wir nicht allen die Besuche ermöglichen. Daher möchten wir Sie bitten, an diesen Tagen die Besuche auf 30 Minuten zu reduzieren, damit möglichst viele Besucher ihre Angehörigen sehen können.

 

Gerne können Sie aber schon jetzt Ihren Besuch telefonisch an der Rezeption:

 02622 892 2000, zu den bekannten Öffnungszeiten, mindestens einen Tag vorher, für das Wochenende bis Freitag anmelden. Sie erhalten in diesem Telefonat und bei Ihrem ersten Besuch nähere Informationen zum Ablauf Ihres Besuches.

 

Wir bitten Sie im Sinne des Schutzes Ihrer Angehörigen in der Einrichtung um Verständnis um Mitwirken bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.

 

Passen Sie bitte auch weiterhin gut auf sich, Ihre Familie und Ihre Gesundheit auf.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mechtilde Neuendorff

Einrichtungsleitung

 

Heinrich Haus Senioren sitzt in einem Sessel und lächelt

Im Alter selbstbestimmt leben.

Eigenes Zimmer oder Gemeinschaft? Pflege oder Selbstständigkeit? Freizeitaktivitäten oder Ruhe? Neue Freundschaften oder Familienbesuch? Dies alles schließt sich im Seniorenzentrum des Heinrich-Hauses nicht aus. Im Gegenteil: Wir bieten Ihnen ein Zuhause mit so viel Begleitung und so viel Individualität, wie Sie es möchten.

 

Dabei setzen wir uns dafür ein, die Selbstbestimmtheit unserer Bewohner so lange wie möglich zu bewahren – übrigens auch mit unserem einzigartigen Angebot für Demenzerkrankte. Für jeden Bewohner erstellen wir ein persönliches Unterstützungskonzept, das alle individuellen Wünsche berücksichtigt. Dabei beziehen wir das Umfeld – Angehörige, Freunde und ehrenamtliche Mitarbeiter – mit ein, um die optimale Wohn- und Lebensform zu finden.

Das Konzept:

Leben nach dem Hausgemeinschaftsprinzip

 

Durch unser Hausgemeinschaftsprinzip mit maximal zehn Senioren entsteht eine angenehme Mischung aus familiärer Atmosphäre und individuellem Freiraum. Gemeinsam kochen, essen, spielen, klönen – all dies tut gut, ist aber keine Pflicht.

 

Das Angebot ist abgestimmt auf altersbedingte körperliche, psychische und soziale Veränderungen, auf die das geschulte Personal eingeht. Individuelle Zuwendung, Orientierung, Sicherheit und ein würdevoller Umgang fangen diese Einschränkungen auf. Sie können sich auf eine kompetente und zugleich menschliche Unterstützung in allen Lebensbereichen verlassen. Das christliche Menschenbild bildet hierbei die Basis unserer Betreuung.

Das Wohnangebot:

Das Wohnangebot im Seniorenzentrum

 

Die Senioren-Wohnanlage des Heinrich-Hauses ist durchgängig seniorengerecht, barrierefrei, hell und freundlich gestaltet. Menschen mit Gehbehinderungen oder Rollstuhl können sich hier selbstständig bewegen. Damit Sie sich wohlfühlen, können Sie die Einrichtung nach Ihren Vorstellungen und mit Ihren persönlichen Gegenständen gestalten. Und wir ermöglichen noch ein weiteres Stück Persönlichkeit: Sie dürfen Ihr Haustier mitbringen.

  • 80 Wohnplätze für Senioren ab dem 65. Lebensjahr
  • Ausschließlich Einzelzimmer mit eigenem Bad
  • Möblierte Zimmer mit seniorengerechter Einrichtung
  • Hausgemeinschaft mit Wohnzimmer und Küche
  • Andachtsraum, Cafeteria, Kiosk, Friseursalon
  • Nutzgarten und Ruheecken
  • Speziell geschultes Personal für an Demenz erkrankte Senioren
  • Therapeutische Angebote
  • Hallenbad
  • Fahrdienst
  • Kulturelles Programm in der Villa Musica im Schloss Engers

Lage und Infrastruktur:

Einmalige Lage und gute Infrastruktur

 

Das Seniorenzentrum liegt besonders idyllisch am Rhein inmitten des alten Schlossparkes. Im Neuwieder Stadtteil Engers finden Sie Ländlichkeit verbunden mit städtischer Infrastruktur. Apotheke, Banken, Post, Bäcker, Schaufensterbummel, Restaurants – all das gibt es direkt um die Ecke.

Assistenz und Pflege:

Assistenz und Pflege

 

Unser geschultes Personal arbeitet nach dem Prinzip der aktiven Pflege und Betreuung, um Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. Für unsere Bewohner heißt das: persönliche Einbindung und aktive Mitarbeit.

 

Die Qualität unserer Arbeit wird durch entsprechende Pflegestandards sichergestellt, stets weiterentwickelt und kontinuierlich überprüft.

 

Ein Case Manager sorgt dafür, dass alle Leistungen so bei Ihnen ankommen, wie Sie es wünschen.

Betreuung für Demenzerkrankte:

Betreuung für Demenzerkrankte

 

Dementielle Erkrankungen, wie zum Beispiel Alzheimer, sind durch einen fortschreitenden Verlauf geprägt. Unser Fachpersonal begleitet Demenzerkrankte ganzheitlich und langfristig durch individuelle Zuwendung, Verständnis, Geduld und Würde. Dabei haben die an Demenz erkrankten Menschen immer einen festen Ansprechpartner und profitieren von dem in unserer Region einzigartigen Konzept der Hausgemeinschaft. Begleitet durch technische Hilfsmittel erhalten wir die Selbständigkeit, die sozialen Kompetenzen und die persönlichen Wünsche.

Freie Zeit für Abwechslung:

  • Tiergestützte Aktivierung – Katzen, Kanarienvögel, Hunde oder Hasen sind willkommen.
  • Regelmäßige Veranstaltungen wie Basteln, Bingo, gemeinsamer Kochtag, Ausstellungen
  • Zahlreiche Sport-Kurse wie Gymnastik, Walking etc.
  • Bücherei und Vorlesen


Heinrich Haus Senior sitzt am Tisch zuhause

Wohnen & Leben

„Meine Katze durfte mitkommen.“

Lothar Bahensky konnte aufgrund seiner schweren Lungenerkrankung nicht mehr Treppen steigen und somit kaum noch das Haus verlassen. Sein Kater Felix war machmal sein einziger „Ansprechpartner“.

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