Heinrich-Haus, Neuwied

Wohnen & Leben - Erik Nichelmann

Bewohner im Rollstuhl mit zwei Assistenten

"Ich finde das Gemeinschaftsleben lässig."

Romreise, Rock am Ring, Sprecher der Wohngmeinschaft – dank des Wohnkonzeptes „Teilhabe, Assistenz und Empowerment“ erlebte Erik Nichelmann eine außerordentlich positive Entwicklung.

 

Mit 13 Jahren erlitt der heute 29-Jährige ein Schädel-Hirn-Trauma mit irreparablen Verletzungen. Seit 2009 lebt Erik in einer selbst organisierten Wohngemeinschaft für Menschen mit Hirnschädigungen. Waschen, kochen, einkaufen, ins Kino gehen, Ausflüge und Reisen – dies alles ist selbstbesimmt möglich. Erik findet das Gemeinschaftsleben „lässig“, wie er sagt: „Hier ist alles unkomplizierter, weil der Sinn näher am Ziel liegt. Ich habe genug Zeit, um den Alltagsstress abzubauen.“

 

Aus dem Jungen, der vormals oft durch sein aggressives Verhalten auffiel, ist ein ausgeglichener junger Mann geworden. Vor dem Umzug lagen viele Jahre der Fremdbestimmtheit. Dass ihm das so gar nicht passte, machte Erik Nichelmann sehr deutlich. Er schlug um sich, war traurig, provozierte seine Mitbewohner.

 

Auch seine Mutter ist froh, dass es dieses Angebot gibt. „Seit er hier wohnt, ist Erik wesentlich ruhiger, ausgeglichener, selbstständiger. Er macht sich mehr eigene Gedanken über sein Leben und den Alltag.“ Das gebe auch ihr die Möglichkeit, loslassen zu können. Mittlerweile ist Erik Nichelmann Sprecher seiner Wohngemeinschaft und nimmt diese Aufgabe sehr ernst.

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