Heinrich-Haus, Neuwied

Erneut Metall-Azubi der KWN mit Heinrich-Sommer-Preis geehrt

Zum zweiten Mal wurde ein Auszubildender des Metallbereichs des Heinrich-Hauses mit dem Heinrich-Sommer-Preis ausgezeichnet – für hervorragende Leistungen, die weit über Zeugnisnoten hinausgehen. Beide Azubis des Standorts KWN Neuwied wurden, sofort nach ihrem exzellenten Abschluss, von einem Kooperationsbetrieb im allgemeinen Arbeitsmarkt übernommen und zeigen eindrücklich: Mit langjähriger Erfahrung, Fachkompetenz, Qualität und viel Einfühlungsvermögen bietet die KWN beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung in einem BBW.

Seit 1979 bietet das Berufsbildungswerk des Heinrich-Hauses in Heimbach-Weis jungen Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung wichtige Zukunftsperspektiven: eine staatlich anerkannte Ausbildung in einem von mittlerweile über 30 verschiedenen Ausbildungsberufen. Gerade im Metallbereich, der in der KWN in Neuwied realisiert wird, genießt das BBW weit über die Region hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Fast alle Azubis in den zehn verschiedenen Metallberufen erreichen in der KWN gute oder sogar sehr gute Abschlüsse und die Vermittlungsquote in den allgemeinen Arbeitsmarkt ist hoch.

 

„In der KWN haben wir gegenüber Ausbildungsbetrieben auf dem freien Markt den entscheidenden Vorteil, dass wir zunächst ohne Druck behutsam eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können“, erklärt KWN-Leiter Axel Braunschädel. Mit Toleranz, Respekt und Verständnis gilt es, Ängste ab- und die Selbstsicherheit aufzubauen. „Wir berücksichtigen sehr genau die Fähigkeiten und Stärken jedes Einzelnen, um ihn individuell bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten und ihm Perspektiven zu eröffnen“, erklärt Christoph Külbel, einer der drei erfahrenen Ausbilder vor Ort. Neben ihrer Fachkompetenz im Metallbereich haben diese sehr umfangreiche Reha-pädagogische Zusatzqualifikationen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) erworben. „Wichtig ist nicht nur, fachliches Wissen individuell abgestimmt zu vermitteln. Wir unterstützen junge Menschen, den geeigneten Beruf zu finden und begleiten sie eng auf ihrem Weg bis hin zum passenden Arbeitsverhältnis und darüber hinaus“, sagt Ausbilder Armin Löhr.

 

Preisträger als Kammerbester zum festen Job

Im Juni erst wurde Robin Mersinger, Azubi als Industriemechaniker in der KWN, für seine herausragende Entwicklung mit dem Heinrich-Sommer-Preis der Josefs-Gesellschaft geehrt. Er hat seine anfänglichen Herausforderungen nicht nur überwunden, sondern seine IHK-Prüfung als einer der Kammerbesten abgelegt. Während einer langen VAmB-Phase konnte er seinen Arbeitgeber Henrich & Moritz Elektrotechnik GmbH & Co. KG mit seinen Leistungen und seiner Zuverlässigkeit so überzeugen, dass er ihn direkt nach seinem Abschluss übernommen hat.

 

VAmB steht für die Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken. „Diese Maßnahme ist ein wichtiger Erfolgsfaktor unserer Arbeit, um die Integrationschancen unserer Auszubildenden zu erhöhen. Deshalb sind wir dankbar für die Kooperationsbetriebe, die uns hierbei tatkräftig unterstützen“, sagt Ausbilder Wilfried Geisen. Die VamB-Maßnahme war auch der entscheidende Schritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt für Moritz Keulen. Er absolvierte ebenfalls die Ausbildung als Industriemechaniker in der KWN und erhielt den Heinrich-Sommer-Preis zwei Jahre zuvor. Sein Praktikum bei Thyssen Krupp Rasselstein lief so gut, dass er heute ein echter „Rasselsteiner“ ist.

Heinrich Haus außenansicht des Zentralgebäudes

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