Heinrich-Haus, Neuwied

Mit Werkstatt zieht Leben in Neubau ein

Förderzentrum des Heinrich-Hauses hat seinen Betrieb aufgenommen - Neues Versorgungszentrum öffnet im Januar

Das Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen wird im Januar durch ein Medizinisches Versorgungszentrum in Engers komplettiert. Schon jetzt zieht in das neue, große Gebäude am Ortseingang trotz letzter Baustellenarbeiten Leben ein. Das Förderzentrum "Am Hohen Rhein" des Heirnich-Hauses hat Anfang November seinen Betrieb aufgenommen. Die Freude sowoh bei den Beschäftigten als auch bei den Mitarbeitern ist groß, denn die hellen Räume im Erdgeschoss des modernen Neubaus bieten ein optimales Arbeitsumfeld. In der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen werden täglich Dienstleistungen verschiedenster Unternehmen professionell abgewickelt. Wegen der pandemiebedingten Situation haben in dieser Woche erst einmal rund 50 Werkstattbeschäftigte ihre Arbeit aufgenommen. Das Gebäude bietet aber auch Platz für vier Tagesförderstättengruppen, die in Abhängigkeit von der Corona-Lage einziehen werden. 

 

Das Gebäude gibt dem Ortseingang ein neues, modernes Erscheinungsbild: Das überwiegend aus Holz bestehende Haus ist zweigeschossig angelegt und fügt sich optisch in die Archittektur der Neubauten des Heinrich-Hauses ein. Kleine Innenhöfe zwischen den Gebäudeteilen bieten Platz für Pausen im Freien. "Gern möchten wir den Anwohnern und allen Interessierten unser Förderzentrum auch von innen vorstellen. Das werden wir mit einem Tag der offenen Tür tun, sobald es die Pandemie wieder erlaubt", kündigte der zuständige Heinrich-Haus-Geschäftsführer Dirk Rein an. 

 

Der integrative und ganzheitliche Ansatz des Hauses selbst spiegelt sich ebenfalls in dem neuen Gebäude: Im Januar werden hier auch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderungen (MZEB) ihre Räume beziehen. Im MZEB des Heinrich-Hauses werden Menschen mit Behinderungen interdisziplinär und in enger Abstimmung betreut. Dass dann Ärztehaus, Therapiezentrum und Förderzentrum unter einem Dach zu finden sind, hat daher nicht nur für die Menschen in der Werkstatt Vorteile. Während diese einen viel kürzeren Weg haben, um gesundheitliche Angebote wahrzunehmen, die berufliche Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben erst möglich machen, finden auch alle anderen Engerser fortan eine neue Anlaufstelle. Denn durch den Neubau kann das Heinrich-Haus sein Angebot deutlich erweitern. Ab Januar sind im Ärztehaus und Therapiezentrum sowie im MZEB, dessen Zugang über die Neuwieder Straße erfolgt, alle Menschen willkommen in den verschiedenen Praxen vom Allgemeinmediziner über Internisten, Neurologen und Reha-Mediziner bis hin zum Lpgopäden, Physio- und Ergotherapeuten. 

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