Heinrich-Haus, Neuwied

St. Katharinen: Werkstatt für Menschen mit Behinderung feierte 25. Geburtstag

Seit 25 Jahren gibt es nun die Werkstatt für Menschen mit Behinderung in St. Katharinen. Zur Jubiläumsfeier am 21. August war Werkstattleiter Gunnar Clemens eines besonders wichtig: „Alles, was wir hier tun, ist auf die Menschen ausgerichtet, die wir im Leben, Wohnen und Arbeiten unterstützen. Deshalb sollte es ein Fest werden, dass ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.“

 

Damit das sicher gelingt, wurden Leistungsnehmer und Mitarbeiter nach ihren Wünschen befragt und darauf basierend die 25-Jahr-Feier im Bürgerhaus Dattenberg mit seinem großen Außengelände geplant. Ein paar Überraschungen gab es dabei natürlich auch! Bei bestem Wetter testeten derzeitige und ehemalige Leistungsnehmer der Werkstatt dann die vielen Angebote: verschiedene Kreativstationen, Darts, Federball, Fußball und den „heißen Draht“ bis hin zum Melken (unechter) Kühe. Bullriding und Segwayfahren waren zweifelsohne die größten Highlights. „Durch intensive Begleitung und individuell abgestimmte Einstellungen konnten selbst Menschen mit stärkeren Beeinträchtigungen diese Dinge einmal ausprobieren“, freut sich Clemens. Die Stimmung war super und der durch die Action entstandene Hunger wurde wunschgemäß mit Pommes, Currywurst und Schnitzeln gestillt. Den schönen kurzweiligen Tag rundeten dann eine Zaubershow und eine Disco ab.

 

Am 1. September 1994 hatte das Heinrich-Haus die Werkstatt in St. Katharinen mit vier Arbeitsgruppen eröffnet, um das Leistungsangebot im nördlichen Rheinland-Pfalz zu verbessern. Einige Leistungsnehmer wohnten in dieser Region und hatten lange Beförderungswege zu ihrem Arbeitsplatz in Engers. Sie wechselten direkt an den neuen Standort in der umgebauten Schule. Seitdem hat er sich durch viele weitere Leistungs- und Förderangebote, Außenarbeitsplätze für Leistungsnehmer und individuelle Wohnangebote entwickelt.

 

Zudem hat sich die Werkstatt als fester Bestandteil im Gemeindeleben etabliert. So bestehen enge Kooperationen mit Unternehmen vor Ort bis hin nach Neuwied und Bonn. Die integrative Arbeit sorgte schon für viele schöne gemeinsame Momente, etwa mit dem Männergesangsverein, ortsansässigen Kindergärten und Schulen oder auch bei der großen integrativen Karnevalsveranstaltung mit den ansässigen Möhnenvereinen. Ebenfalls zu einem wichtigen Mittelpunkt der Gemeinde entwickelte sich der 2012 eröffnete CAP-Markt.

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