Heinrich-Haus, Neuwied

Viertägige Schiffswallfahrt mit unvergesslichen Momenten

Der Samstag ist bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier immer den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gewidmet. Eine ganz besondere Anreise hatten diesmal die Besucher unter anderem aus dem Heinrich-Haus in Neuwied, dem Kloster Ebernach in Cochem, aus den Einrichtungen Maria Grünewald in Wittlich und St. Martin in Kaisersesch, Ulmen und Düngenheim.

 

 

Unter dem Motto „Gegen den Strom – zu Land, zu Wasser, auf dem Weg zu Dir“ fuhren sie mit dem barrierefreien Ausflugsschiff des Heinrich-Hauses, der Pollux, entlang der Mosel. In vier Tagen ging es bei der Begegnungswallfahrt von Winningen aus unter verschiedenen Themenschwerpunkten an interessante Orte. Dabei wurde die Pilgergruppe beispielsweise von Walter Schmitz, Stadtbürgermeister Cochem, und Lisa I., Weinkönigin der Stadt, empfangen. Weitere Höhepunkte waren die Fahrten durch die Schleusen, der Besuch der Matthiaskapelle und eine Wanderung durch die Weinberge bis zur Marienburg. Am 4. Mai traf die Pilgergruppe dann pünktlich beim Begegnungstag in Trier ein.

              

Organisiert wurde die Schiffswallfahrt vom Bereich Kultur & Freizeit sowie von der Seelsorge des Heinrich-Hauses, dem Bistum Trier und dem Kloster Ebernach. Ein kurzer Film des Bistum Triers gibt einen wunderschönen Einblick in einen Teil des Weges.

 

Stephan Mund, Beschäftigter im Else-Meuer-Haus, schildert, wie er die Reise erlebt hat:

 

Erster Tag:

Wir sind in Winingen gestartet. Dort gab es einen Becher Traubensaft.Wir sind dann auf unser Schiff gegangen. Wir haben bei Kobern-Gondorf noch einen kurzen Zwischenstopp gemacht. Wir sind mit dem Bus bis zur Matthiaskapelle gefahren. Unser Busfahrer hat auf dieser Fahrt ganz schön geschwitzt, denn es waren bis zur Matthiaskapelle ganz schön enge Kurven. Eine Frau hat uns noch vieles über die Matthiaskapelle erzählt. Wir sind bis kurz vor Kühr gefahren. Mit dem Bus ging es dann bis in die Behinderteneinrichtigung. Wir haben da zu Mittag gegessen. Ich habe in Kühr meinen Cousin gesehen. Er ist da Verwaltungsleiter.

 

Es ging dann weiter mit dem Schiff bis nach Cochem. Auf der Fahrt nach Cochem sind wir, obwohl der Tiefenmesser noch 1,5 Meter angezeigt hat, auf Grund gelaufen. Es gab einen Schlag, ich habe mich total erschreckt. In Cochem angekommen, wurden wir von der Weinkönigin und dem Bürgermeister empfangen. Es gab Wein und Apfelsaft zu trinken. Wir sind danach nach Cochem in die Jugendherberge gefahren. Dort haben schon meine Eltern auf mich gewartet. Wir haben in der Jugendherberge zu Abend gegessen und auch am nächsten Tag gefrühstückt.

 

Zweiter Tag:

Wir sind in Cochem wieder auf unser Schiff gegangen und bis kurz vor Zell gefahren. Wir haben dort ein Picknick gemacht. Wir sind dann mit dem Bus bis nach Reil gefahren. Dort angekommen haben wir eine schöne Wanderung durch die Weinberge bis zur Marienburg gemacht. Nur diese Wanderung war nicht ganz ohne, denn es ging hoch und runter, auch noch ein ganzes Stück durch den Wald. Wir sind fünf Kilometer gelaufen. Auf der Marienburg gab es Abendessen. Wir feierten danach noch eine ganz tolle Messe. Wir hatten unterwegs viele Gastgruppen: und zwar aus Eberbach, Kaisersesch, Ulmen und auch noch woanders her.

 

Dritter Tag:

Wir haben auf der Marienburg gefrühstückt. Wir sind dann mit dem Bus wieder zu unserem Schiff gefahren. Wir sind dann mit dem Schiff auf der Mosel bis kurz vor Klausen gefahren. Wir sind von der Mosel mit dem Bus bis nach Klausen gefahren. Da gab es ein sehr gutes Abendessen: Schnitzel mit Pommes, Salat und Bier.

 

Vierter Tag:

Die Rollstuhlfahrer durften in Klausen in der Bäckerei im Laden frühstücken. Wir sind wieder mit dem Bus zu unserem Schiff gefahren. Wir sind mit dem Schiff bis kurz vor Bernkastel-Kues gefahren und haben dort gegrillt. Wir sind noch mit Jürgen Stehl vom Heinrich-Haus nach Bernkastel etwas trinken gegangen. Wir sind dann mit dem Schiff bis nach Schweich gefahren. Das war die Endstation mit dem Schiff.

 

Wir sind dann mit dem Bus von Schweich nach Trier gefahren. Wir waren in Trier zum Abendessen in einer Pizzeria. Wir haben in Trier bei den Barmherzigen Brüdern übernachtet.

 

Fünfter Tag:

Wir haben uns Trier noch ein wenig angesehen. Wir haben in Trier noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Wir sind danach in den Dom gegangen für einen schönen Gottesdienst. Wir konnten den Heiligen Rock nicht sehen, weil er nur alle paar Jahre zu sehen ist. Was mir auf der Wallfahrt besonders gut gefallen hat, ist, dass wir mit unserem Schiff durch vier Staustufen der Mosel gefahren sind, weil ich bisher nur eine Staustufe kannte.

 

Alles in allem war das eine toporganisierte Fahrt.

 


 

Schauen Sie sich das youtube-Video an!

 

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